Wer regelmäßig mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSA gegen Absturz) arbeitet, braucht dafür eine fundierte Ausbildung. Der Working at Heights Grundkurs vermittelt genau das – praxisnah und normgerecht nach DGUV-R 112-198/199.
Der Kurs richtet sich an alle, die PSA gegen Absturz anwenden – etwa bei Arbeiten in Hubarbeitsbühnen, an vertikalen, schrägen oder horizontalen Arbeitsplätzen. Auch wer im betrieblichen Arbeitsschutz mitwirkt, profitiert von den Inhalten.
Im Mittelpunkt stehen die Auswahl und Handhabung von Auffang- und Haltesystemen: Auffanggurte, Falldämpfer, Verbindungsmittel, Höhensicherungsgeräte und Anschlagpunkte. Ein wichtiger Teil ist die Eigenrettung – also wie man sich selbst und andere aus einem ausgelösten Auffangsystem rettet, unter anderem mit Abseilrettungsgeräten oder Schrägseilrettung.
Der Grundkurs läuft über 2 Tage (9 Unterrichtseinheiten) für Gruppen von 4 bis 8 Personen, jeweils vor Ort beim Unternehmen. Der Preis liegt bei 320 Euro pro Person zzgl. 19% MwSt. Abschluss ist eine Teilnahmebestätigung mit Eintrag in den Sicherheitspass.
Der Grundkurs allein reicht nicht dauerhaft aus: Nach DGUV-R 112-198 ist einmal jährlich eine Wiederholungsunterweisung Pflicht, um die Handlungssicherheit zu erhalten.
Mindestalter 18 Jahre, eine arbeitsmedizinische Untersuchung nach G41 sowie idealerweise eine Ersthelferausbildung. Benötigt werden zudem Schutzhelm, Auffang- und Haltegurt, Y-Verbindungsmittel mit Falldämpfer und Halteseil.
Quelle: DGUV Regel 112-198 und 112-199 – Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
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